
Das Gelände der Finkenburg, des Doms und der Barfüßerstraße zählt zum Stadtkern Nordhausens, in dem auch das Café Felix, umgeben von historischen Sehenswürdigkeiten, liegt. Für alle geschichtlich Interessierten befindet sich auf der oberen Biergartenterrasse eine Übersichtstafel, auf der die Standorte sowie weitere Informationen aller wichtigen Sehenswürdigkeiten verzeichnet sind. Beliebte Touristenziele sind nur wenige Gehminuten vom Café Felix entfernt - eine kleine Auswahl davon finden Sie rechts im Menü.

Der gotische Fachwerkbau mit einer Kelleranlage aus der romanischen Zeit wurde erstmals 1330 urkundlich als Stadthaus der Ritterfamilie Barte erwähnt. Nach der vollständigen Restaurierung im Jahr 2000 beherbergt es das Museum Flohburg.

1667 erbaut, diente das Haus bis 1882 dem Totengräber vom dahinter gelegenen Spendekirchhof als Wohnung. Hinter dem Torhaus liegen Reste des Barfüßerklosters, welches durch seine freitäglichen Spendenaktionen aus Gütern und Geld den Namen Spendekirche erhielt.
Im Jahr 2000 wurden umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen am Torhaus abgeschlossen.
Heute beherbergt es die Werkstätten des Nordhäuser Bildhauers und Grafikers Peter Genßler sowie seine ständige Ausstellung „Malerei, Grafik, Plastik“.

961 gründete Mathilde, die Witwe Heinrich I., ein Frauenstift auf dem Gelände der damaligen Burg, das 1220 in ein Chorherrenstift umgewandelt wurde. Reste des Kreuzganges, die unteren Teile der Türme sowie die Krypta sind romanischen Ursprungs.

Die zwischen 1450 und 1489 errichtete St. Blasii-Kirche besitzt zwei ungleiche und schiefe Türme. Der kleinere nördliche Turm wurde 1643 von einem Blitzschlag entzündet und brannte nieder. Er wurde nur mit kleinerem Helm wieder hergestellt. Die Türme der Kirche sind wegen der Instabilitäten des Baugrundes zueinander geneigt.

Die Kirche wurde ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche mit Dachreiter und hochgotischem Chor erbaut. Zisterzienser - Klosterfrauen nutzten die Kirche ab 1294 als Klosterkirche.

Die Firma „Walter & Sevin Tabak - und Zigarrenfabrik“, die Eigentümer im 19. und Anfang des 20. Jahrhundert war, nutzte das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert lange Zeit als Speicher. Es zeigt seit der Restaurierung im Jahr 1993 die Geschichte des Handwerks, der Industrie und der Stadtarchäologie.

1857 von Jospeh Seidel gegründet, ist die Traditions-brennerei das Symbol des Nordhäuser Branntwein-gewerbes. Nach der Restauration präsentiert sich dem Besucher ein harmonisches Zusammenspiel technischer Zeitzeugen und moderner Produktions-anlagen in einem malerischen Gebäudeensemble.

Ganz in der Nähe des Felix befindet sich ein Busparkplatz für Reisende. Der Parkplatz ist unterhalb des Felix gelegen.

In der Wiedigsburghalle finden regelmäßig Veranstaltungen aller Art statt.